Olympische Winterspiele an der Sinngrundschule


IV. Olympische Winterspiele in Burgsinn: 13 Nationen wetteifern um Gold!

 

Parallel zu den Winterspielen in Italien trug die Sinngrundschule eigene Spiele aus. Der olympische Geist ist spürbar in der Sinngrundhalle: Bei den Winterspielen 2026 treten 13 Nationen im fairen Wettkampf gegeneinander an.

Austragungsort der Spiele war die Sinngrundhalle, in die - nach dem Fackellauf der Teilnehmer und dem Entzünden des olympischen Feuers auf dem Schulhof - eingezogen wurde. Mit wehenden Landesfahnen ziehen die 13 Nationen in die Halle ein.

Die olympische Fahne wird feierlich hereingetragen und zwei Athleten sprechen den olympischen Eid in Deutsch und Englisch. Wie ernst alle Beteiligten die „Olympischen Spiele“ in ihrer Schule nehmen, wird spätestens dann deutlich.

Die 13 Nationen treten in den Disziplinen Rodeln, Skispringen, Eisschnelllauf, Curling, Biathlon und Zweierbob gegeneinander an. Und dabei wird gekämpft und gerungen, angefeuert, gebangt und gejubelt.

Höchste Konzentration! Der Blick ist auf das Ziel gebannt. Mit atemloser Spannung und geballten Fäusten beobachtet die gesamte Mannschaft ihren „Curling-Stein“ auf seinem Weg. Zentimeter um Zentimeter nähert sich der nach einem kräftigen Schubser freigegebene Stein dem Ziel. Volltreffer! Wieder volle Punktzahl beim Curling. Das gesamte Team reißt jubelnd die Arme hoch! Wird es am Ende für Gold reichen?

Die jungen Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen Burgsinn 2026 sind mit großem Eifer bei der Sache. In der Sporthalle der Sinngrundschule herrscht eine Stimmung, wie man sie sich bei den aktuell laufenden Winterspielen in Italien mancherorts gewünscht hätte. Aus den Fanblocks auf der Tribüne kommen Anfeuerungen und sportlich fairer Applaus.

Wochenlang haben sich die Schüler auf die Spiele vorbereitet. Sie haben trainiert und sich in mit ihrer zugelosten „Olympia-Nation“ beschäftigt. Entsprechend stolz präsentieren sich die Athletinnen und Athleten in den selbst gestalteten Nationaltrikots des Landes, das sie jeweils vertreten.

Bewundernswert, mit welcher Fantasie das Organisatonsteam der Spiele, Sabine Plawky und Alexander Obert, die realen Wettkämpfe von Schnee und Eis auf den Hallenboden der Sinngrundschule übertragen hat. Da gleiten die Biathleten und Eisschnellläufer auf Filzteppichstücken statt auf Skiern und Kufen durch den Parcours, der „Curling-Stein“ ist das ein umgedrehter Minikasten, der auf Rollen in den Zielbereich bugsiert wird, und auch der Zweierbob ist ein Minikasten auf Rädern. Darin sitzt der Steuermann und lässt sich von seinem Anschieber durch die „Bobbahn“ in Form von Slalomstangen schieben, oder besser gesagt „schießen“, denn da zählt jede Zehntelsekunde. Gut festhalten und dem Anschieber vertrauen: Beim Zweierbob geht es in rasanter Fahrt durch die Slalomstangen. Im Kampf um olympisches Gold zählt jede Zehntelsekunde.

Am schwierigsten aber ist der Skisprung. Mit zwei Filzgleitern unter den Sohlen rutschen die Athleten eine steile Rampe herab um dann unten, am „Schanzentisch“, im richtigen Moment den möglichst weiten Absprung auf die Weichbodenmatte zu schaffen. Obwohl der olympische Gedanken sagt, dass dabei sein wichtiger ist als der Sieg, fiebern die Kinder und Jugendlichen natürlich mit und bangen um jeden Zentimeter und jede Sekunde. Denn was fühlt sich besser an, als sich und sein Team bei der Siegerehrung erneut zu repräsentieren?

Während ihren Pausen konnten sich die Athleten am Fitness-Food des Elternbeirates oder am FairTrade -Stand der 7. Klasse stärken. Auch gab es im Foyer ein Mitmachprogramm, welches sich großer Beliebtheit erfreute.

 

Bei knappen Ergebnissen gab es am nächsten Tag die verdienten Medaillen.